Kneipp-Verein Warendorf

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Der Wein als Heil- und Genussmittel – Seminar am 20.04.2013
Bericht und Bilder: WN Warendorf


Auch dieses Seminar ist auf ein großes Interesse gestoßen. Die „Westfälische Nachrichten“ haben in der Ausgabe vom 22.04.2013 ausführlich mit Bild und Text darüber berichtet. Der Artikel steht unter dem Titel „Immer ein gutes Tröpfchen im Glas“ und Untertitel „Kneipp-Verein veranstaltet Weinseminar: Experte Conrad Schäfer erklärt, worauf es ankommt“. Dem folgenden Wortlaut und Bildern von Meena Stavesand bleibt nichts hinzuzufügen.

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“, sagt Heilpraktikerin Ulrike Ritz nach ihrem Vortrag über die gesundheitlichen Aspekte moderaten Weingenusses und verkündet damit gleichzeitig das Motto der anschließenden Weinprobe mit dem Fachberater Conrad Schäfer, die der Kneipp-Verein am Samstagabend organisiert hatte. „Sie sollen heute ohne schlechtes Gewissen die Weine genießen“, so Ritz.

Zuvor hat die Heilpraktikerin nämlich darauf hingewiesen, dass Wein in Maßen durchaus gesundheitsfördernd sein kann: Es komme nicht auf den Alkohol, sondern auf die Inhaltsstoffe an, die beispielsweise die Zellenarbeit aktivieren, die Durchblutung verbessern oder generell entgiften.

Nach dem Vortrag bringt Conrad Schäfer den rund 30 Teilnehmern des Seminars zehn Weine näher: vier Weiße, fünf Rote und einen Rosé. Gemeinsam haben die edlen Tropfen, dass sie alle aus Italien stammen. „Italien ist ein Top-Weinland“, sagt Schäfer und begründet dies auch mit historischen Ausführungen zur Antike und zum Mittelalter.

Auch zum Weingenuss erläutert der Warendorfer Wissenswertes: „Essen und Wein soll sich ergänzen und nicht erdrücken. Der Wein darf nicht zu schwer sein für das Essen – und umgekehrt.“ Und wer sich gerade bei den verschiedenen Geschmacksnuancen noch nicht so auskennt, dem hilft Schäfer. Zu einem Pinot Giorgio erklärt er: „Die reife Birne und die Zitrusfrüchte schmeckt man deutlich. Der hat Ecken und Kanten.“ Wer das nicht herausschmeckt, dem macht der Fachmann Mut: „Die Zunge kann man schulen. Und was man riechen kann, schmeckt man irgendwann auch.“

Am Ende des Seminars wünscht der Weinexperte, der vor zehn Jahren seine Ausbildung zum Weinfachberater abschloss, den Anwesenden immer ein gutes Tröpfchen im Glas. Zehn Beispiele haben die Teilnehmer am Samstagabend schon einmal bekommen.