Kneipp-Verein Warendorf

Vereinshaus: Kneipp-Aktiv-Zentrum, Beelener Str. 15 b, 48231 Warendorf;  Mail: kontakt@kneipp-warendorf.de
 

Monatsbrief Januar/Februar 2014
von Werner Silvanus

Liebe Kneippfreunde,

Adieu, good bye 2013!  Advent, Weihnachten und die zwölf Rauhnächte haben wir hinter uns gelassen. Rauhnächte, welche sind das?. So wird sich mancher fragen. Nun, es sind die zwölf Nächte zwischen dem 25.12. und 06.01. Sie versetzten  unsere germanischen Vorfahren in Angst und Schrecken, da die Götter und unberechenbare Mächte ihr Unwesen trieben.

In der Zeit zwischen den Jahren denkt heute niemand mehr an diese Umtriebe. Die Tage werden genutzt, um den Stress der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit abzubauen. Und natürlich für Vorbereitungen zum Jahreswechsel.  Da greifen die Gedanken auch schon vor auf das neue Jahr. Welche Wünsche habe ich? Welche Vorsätze fasse ich? Was wird es für mich persönlich bringen? Wilhelm Busch hat dazu seine Gedanken in dem kurzen Vers ZU NEUJAHR wie folgt zu Papier gebracht:

          Will das Glück nach seinem Sinn                  Jede Gabe sei begrüßt,

          dir was Gutes schenken,                            doch vor allen Dingen:

          sage Dank und nimm es hin                        das, worum du dich bemühst,

          ohne viel bedenken!                                   Möge dir gelingen.

Dem schließen sich Vorstand und Beirat an und wünschen Ihnen ein gesundes und friedvolles Jahr  2014.

Noch einmal zurück zu 2013. Viel zu schnell glitt das Jahr an uns vorbei. Die Hektik und Überflu-tung mit Angeboten auf allen Gebieten sind es, die das Gefühl der Schnelllebigkeit aufkommen lassen. Es gibt auch die andere Seite. Krankheit und Einsamkeit vermitteln ein Gefühl der Lange-weile und träge dahinfließende Tage. Die Ursache sind häufig mangelnde Kontakte. Hier kann der Kneipp-Verein Hilfestellung anbieten mit seinen Kursen, Vorträgen und gesellschaftlichen Veran-staltungen. Da sind der regelmäßige Stammtisch am zweiten Freitag eines Monats und das vierteljährliche offene Singen zu nennen. Sollten Sie aus Ihrem näheren Umfeld Menschen kennen, die unter Mangel an sozialen Kontakten leiden, sprechen Sie diese doch einmal an. Denn oft bedarf es ja nur eines Anstoßes, um ihnen zu helfen.

Jetzt einige Sätze zur personellen Veränderung. Sie haben seit vielen Jahren die von Ingrid Pohlmann verfassten Monatsbriefe kennen und schätzen gelernt. Sie konnte in unnachahmlicher Weise das Interesse ihrer Leser mit oft tiefgründigen Gedanken, humorvollen Geschichten und vielfältigen Informationen fesseln. Aber einmal muss aus Altersgründen die wertvolle Arbeit in andere Hände gelegt werden. Der Zeitpunkt ist nun gekommen. Ab März 2014 wird Ingeborg Bülte die Nachfolge antreten. Der Vorstand und Beirat bedanken sich bei Ingrid Pohlmann herzlich für ihre Hilfe und freuen sich über die Bereitschaft von Ingeborg Bülte, diese Arbeit fortzusetzen. Um keine Lücke entstehen zu lassen hat sich der Unterzeichnete bereit erklärt, den vorliegenden Brief zu verfassen. 

                                                 Mit kneippschem Gruß

 

                                                     Werner Silvanus