Kneipp-Verein Warendorf

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Kneipp-Verein Warendorf e.V. informiert:
Mitgliederbrief März 2012

Liebe Kneippfreunde.

Mit dem März hat die Fastenzeit begonnen und das ist ein Lieblingsthema fast aller Illustrierten. Dann heißt es zwar nicht fasten, sondern diäten.

Die meisten von uns haben zugespeckt, –das muß wieder weg! Schließlich kommt der Frühling und da möchte man gut aussehen.

Nun ist fasten aber auch ein religiöses Thema und da geht es nicht darum, ein gutes Outfit zu haben, sondern einen Blick ins Innenleben zu werfen.

Dann sagen wir manchmal scherzhaft: “Ich bin in mich gegangen, aber da war auch nichts los.“ Aber vielleicht ist das gar nicht so witzig. Eventuell ist es ja ziemlich ungeordnet in unserem Innenleben.

Diese „Innere“ wird beeinflusst von Körper, Geist und Seele und geht es denen nicht gut, fühlen wir uns unwohl.

 „Vergeßt die Seele nicht“ sagte Kneipp, der Seelsorger, der um diese Zusammenhänge wusste.

Aber Seele – was ist das? Es lässt sich nicht leicht erklären und auch die Suchmaschine im Internet bringt keine ergiebigen Ergebnisse.

Für mich ist die Seele ein „Verbindungsorgan“ zum allumfassende Universum, und ich bin eingebunden in die gesamte Schöpfung.

„Und meine Seele spannte

weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach Haus.“

Ein Psychologe sagt: „Seele ist die Essenz von Was-Wir-Sind“ und so sind wir wieder beim eigenen Ich!  Und es bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Persönlichkeit mitzugestalten.

Und dazu passt jetzt das Thema: Fastenzeit!

Diese sechs Wochen sind nicht zum „Pfunde-purzeln“ gedacht, sonder sollen uns durch das diverse Verzichten zum ideellen Gewinner machen. Jeder, der sich solcher Fastenübung schon mal unterzogen hat, wird bestätigen: “Es lohnt sich, an sich selbst zu arbeiten!“ Wir spüren die Kraft, die das Selbstbesiegen uns bringt.

Lohnen tut es sich auch, an der Jahreshauptversammlung am 24.März  teilzunehmen. Es ist immer ein Gewinn, bei einem „kneippschen Gemeinschaftserlebnis“ dabei zu sein.

Ich freue mich aufs Wiedersehen                              

Ihre

Ingrid Pohlmann