Kneipp-Verein Warendorf

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Wellnesswoche in Bad Kissingen – 16.-23-06.2018

Das Ziel der diesjährigen Wellness-/Gesundheitswoche war für die 19 Teilnehmer der bundesweit bekannteste Kurort - das bayerische Staatsbad Bad Kissingen mit dem ältesten Gradierwerk Europas. Die Stadt liegt eingebettet in eine idyllische Landschaft südlich der Rhön und nahe der Weinregion des Frankenlandes. Bei herrlichem Wetter standen Ausflüge per Rad oder per Pedes auf dem Programm. Auch gemütliche Spazier-gänge entlang der fränkischen Saale waren ein Vergnügen. Ein Highlight ganz besonderer Art war Deutschlands einziger Multimedia-Brunnen. Dieser bietet den Besuchern täglich zauberhafte musikalische Wasserchoreografien. Ein besonderes Erlebnis sind regelmäßige Beamer-Shows, bei denen Filme und Shows auf eine Leinwand aus Wassertropfen projiziert werden.

Viel Freude bereitete der „Rosengarten“ mit gut 130 Sorten und etwa 10.000 Rosen-stöcken. Nicht zuletzt verdankt ihnen Bad Kissingen seit 2012 das Prädikat „Rosenstadt“. Zur Blütezeit ab dem Frühsommer bietet die Farbenpracht einen wahrlich überwälti-genden Anblick. Tägliches Ziel war der zum Teil an der Saale liegende Kurpark. Das dortige Kneipp-Refugium mit Tretbecken, Barfußpfad, Kräutergarten und Sinnespfad luden zum Verweilen und zur Entspannung ein. Neben den wohltuenden Kneipp-Anwen-dungen im Haus wurde das regelmäßige Trinken der Heilwässer in der imposanten  Wandelhalle, eine der größten in Europa, gerne angenommen.

Zum Relaxen lud auch  der 15 ha große und im englischen Stil gestaltete Landschafts-garten ein, ausgestattet mit Hängematten, Liegestühlen und zahlreichen Park-bänken. „Natur hautnah erleben“ war das Thema bei einem Streifzug durch den 30 ha großen Wildpark „Klaushof“. Der Besuch des Schlosses Aschach, ein malerisch gelegenes Museumsschloss mit wechselhafter Geschichte, war für die Teilnehmer äußerst interes-sant.

Sicherlich hat Bad Kissingen auch Fürst Otto von Bismarck seine außerordentliche Bekanntheit zu verdanken. Der ehemalige Reichskanzler  so begeistert, dass er sich dort ein Wohnhaus – heute Museum - errichten ließ. Wichtige Staatsbesucher wurden dort empfangen.  

Wir verbrachten harmonische gesellige Tage. Die Zeit verging wie im Fluge und reichte leider nicht, um alles Schöne wahrnehmen zu können; aber wir werden wiederkommen.