Kneipp-Verein Warendorf

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Mosel-Wanderung des Kneippvereins v. 9. bis 14. Sept. 2019
Text und Fotos: Josef Reinker

Die Mittelmosel bei Traben-Trarbach ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Der einzigartige Verlauf der Mosel mit ihren Schleifen zwischen Cochem und Bernkastel zieht viele Touristen an, Radfahrer, Wanderer und Gäste der Personenschifffahrt. Eine Gruppe des Kneipp-Vereins, 17 Teilnehmer,fuhr mit dem Zug nach Traben-Trarbach, um dort im Moseltal, in den Weinbergen und auf dem Moselsteig in den Ausläufern des Hunsrücks und der Eifel zu wandern.

Die Eingehtour am ersten Tage führte an der Mosel entlang zum Winzerort Wolf und durch die Steillagen der Weinberge zum Hotel zurück, nicht ohne von den reifen Trauben immer wieder zu naschen. Die Wanderung am nächsten Tag über den Höhenweg nach Bernkastel-Kues war schon wesentlich anstrengender. Das warme Wetter setzte den „Bergsteigern“ deutlich zu, so dass alle froh waren, als sie das pittoreske Moselstädtchen erreicht hatten. Entspannung, aber auch Erholung pur war dann die Rückfahrt mit dem Moselschiff bis Traben-Trarbach.

Auch der Weg am Mittwoch über den Moselsteig auf der Eifelseite war kein leichter Sparziergang. Die Festung Mont Royal oberhalb von Traben, von Ludwig 14. im 17 Jh. errichtet, sollte als Bollwerk standhalten und nicht auf leichte Weise zu erobern sein. Auf schmalen Steigen und über steile Weinbergwege erreichte man später das schöne Kröv. Per Bus oder per Pedes durchs Tal und ganz unermüdliche noch einmal durch die Weinberge, ging es zurück ins Quartier.

Die Grevenburg oberhalb von Trarbach war am nächsten Tag das erste Etappenziel, bevor es über den Moselsteig, hier wie ein Panoramaweg über dem Moseltal, weiter zur Starkenburg und nach Enkirch ging. Inzwischen reichte die Kondition auch, um gemeinsam über den Talweg zum Ausgangspunkt zurückzugelangen.

Der Ausklang am vorletzten Tag konnte schöner nicht sein. Am Wanderziel, der Klosterruine oberhalb von Wolf, erwartete die Wanderer eine ausgiebige Vesper, arrangiert vom Hotel, an der auch die Mönche vor langer Zeit ihre Freude gehabt hätten. So gestärkt war der Abstieg nach Wolf kein Problem und das Weinfest im Ort war eine willkommene Gelegenheit, den Tag fröhlich ausklingen zu lassen.

Die Rückfahrt am letzten Tag, wie auch die Hinfahrt am ersten Tag, haben dem Image der DB nicht geschadet. Wohlbehalten und pünktlich erreichte die Gruppe ihren Heimatort.